Bestände wandernder Süßwasserfische gehen massiv zurück

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Veränderte Flüsse und steigende Wassertemperaturen bedrohen Fischarten wie Forelle und Aal. Wie dramatisch die Auswirkungen sind, zeigt ein neuer Report (28. Juli 2020, 16:07 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE).

 

Ein Artikel in ZEIT- ONLINE weist wieder einmal darauf hinweist, wie dramatisch die Lage in unseren Fließgewässern geworden ist. Weltweit sind die wandernden Süßwasserfische im Durchschnitt um 76% zurückgegangen, in Europa sogar um 93%.

Den Grund für den extremen Rückgang der Fische wie etwa Forelle, Aal oder Stör sehen die Naturschützer vor allem in der Verbauung und Veränderung der Flüsse. Auch Verschmutzung und wärmere Temperaturen durch den Klimawandel führten zum massiven Rückgang der Süßwasserfische. „Mindestens eine Million Barrieren hindern Europas Flüsse am freien Fließen”, sagt der Süßwasserexperte Philipp Wagnitz vom WWF Deutschland. Dass die Fische angesichts der Verschmutzung, Überfischung und der vielen Wehre, Dämme und Wasserkraftwerke überhaupt zu ihren Laichplätzen fänden, sei „unglaublich”.

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