Vielschichtige Problemlage an der Vierbucher Mühle in Waldbröl

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Bereits im April 2019 berichtete das Wassernetz über die untragbare Situation an der Vierbucher Mühle (VBM). Gleich mehrer Probleme kumulieren an dieser Stelle.

Alljährlich werden Amphibien hier massenhaft plattgefahren. An mehreren Stellen ist die gebotene Durchgängigkeit des Schnörringer Baches nicht gegeben.  Ein in der Bachaue aufgeschütteter Parkplatz stellt  ökologisch und landschaftlich eine erhebliche Beeinträchtigung dar und wird derzeit erneut und illegal als Schutt- und Grünabfalldeponie genutzt und randlich erweitert.

Auf Grund der natürlichen Gegenheiten ist die Talsenke mit den Teichen der VBM seit jeh ein absoluter hotpsot für Amphibien, insbesondere Erdkröten und Grasfrösche, aber auch zahlreicher anderer Arten, die noch näher bestimmt werden sollten. Einerseits wird der Schnörringer Bach hier im Nebenschluss aufgestaut, andererseits fließen 3 Bäche zu, von Westen der Wehner – und Hochwalder Siefen und von Osten der Vierbucher Siefen, sodass im Prinzip ideale Laich- und Lebensbedingungen für Amphibien gegeben wären. Dies wird durch eine rücksichtslose Straßenführung, mutmaßlich illegale Aufschüttungen, Verrohrungen und Wasserlaufveränderungen erheblich beeinträchtigt.

Mitarbeiter des Oberbergischen Kreises haben bereits zugesichert tätig zu werden. Dazu soll es eine Besprechung mit den Zuständigen aus Kreis, Stadt Waldbröl, Biologischer Station und den Verbänden geben.

Der aktive Wassernetzer Paul Kröfges hat einen ausführlichen Bericht erstellt.

Vierbucher Mühle Gesamtdokumentation 2020_BUND