„Integrales Monitoring Grubenwasser“

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Nach Beendigung des Steinkohlenbergbaus werden die aufgegebenen Bergwerke sukzessive geflutet. Mit dem Anstieg des Grubenwassers sind potentielle Gefahren verbunden.

Eine das gesamte (Ruhr-)Revier umfassende Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) wird es nicht geben.

Das Wirtschaftsministerium (MWIDE) als Aufsichtsbehörde der Bergbehörde plant zur Bewältigung des absehbaren und bereits laufenden Grubenwasseranstiegs im Ruhrrevier und im Bereich von Ibbenbüren („Grubenwasserkonzept“ der RAG) ein „Integrales Monitoring Grubenwasser“. In einem Informationstermin wurde dazu ein Konzept vorgestellt. Nach Aussage des MWIDE sollen damit die Empfehlungen des Versatz-/PCB-Gutachtens umgesetzt werden.

Das Projekt soll vier Grundelemente liefern:

  • Informationen für Entscheidungsträger
  • Wirkungsbasierte Indikatoren
  • Bewertungssysteme (Ampel)
  • Handlungsoptionen (Steuerung)

Es wurden folgende Themen herausgestellt:

  • Trinkwasserschutz
  • Diffuse Ausgasungen (Methan, Radon)
  • Schadensrelevante Hebungen
  • Erderschütterungen
  • Tagesbrüche
  • Vernässungen (nur Ibbenbüren)

Zur Abarbeitung der Themen wurde eine zu besetzende Struktur vorgeschlagen. Eine Entscheidungsgruppe soll zwischen MWIDE und MULNV koordinieren, landesweit tätig sein und planerisch-organisatorisch sowie sachlich und inhaltlich bewerten und entscheiden. Konzeptgruppen zu den Themen Ausgasung, Wasser und Bodenbewegung sollen methodische Grundlagen zum Monitoring erarbeiten. Regionale Arbeitsgruppen sollen sich an den verbleibenden Wasserprovinzen (West, Mitte, Ost, Ruhr und Ibbenbüren) orientieren.

Weiter Informationen folgen.