Das Wassernetz NRW ist ein Netzwerk der ehrenamtlichen Gewässerschützer*innen von den Naturschutzverbänden BUND, NABU und LNU NRW und wird durch die drei Landesverbände getragen. Die Aktiven arbeiten bereits seit mehr als 10 Jahren zusammen, um gemeinsam die  Verbesserung der Gewässer zu unterstützen. Aus allen  Flussgebieten zwischen Eifelrur und Weser wirken interessierte Ansprechpartner*innen der Ortsgruppen in diesem Netzwerk mit, tauschen sich zu Gewässerthemen aus und begleiten die Umsetzung des EU-weit gültigen Wasserrechts, der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), in NRW. Dieses Recht stärkt seit dem Jahr 2000 den Gewässerschutz und sorgt dafür, dass die Wasserbehörden bei ihren Planungen die Öffentlichkeit beteiligen. Dafür sind auch die vielseitigen Erfahrungen und fachkundigen Anregungen des ehrenamtlichen Gewässerschutzes gefragt, die innerhalb eines Flussgebietes oder darüber hinaus vorliegen. Das Wassernetz leistet diese Vernetzung. Für alle 12 Flussgebiete gibt es ehrenamtliche Ansprechpartner*innen, die die Vernetzung unterstützen. Das Engagement wird fachlich durch die Arbeit des Arbeitskreises Wasser unterstützt.

Die anspruchsvolle Arbeit des Wassernetzes kann nicht allein „nebenbei“ geleistet werden. Aus diesem Grund besteht eine Servicestelle, die die ehrenamtlichen Aktiven der Naturschutzverbände zu Fragen zur WRRL-Umsetzung qualifiziert. Sie organisiert zu diesem Zweck landesweit beworbene Veranstaltungen, hält bei Ortsgruppen Schulungen und Vorträge und informiert auf der Wassernetz-Seite zu Ereignissen rundum die WRRL und hinsichtlich der Schnittstelle zum Hochwasserrisikomanagement.

Das Landesbüro der Naturschutzverbände bietet zu rechtlichen Fragen und zu konkreten Genehmigungsverfahren mit verbindlicher Öffentlichkeitsbeteiligung weitere Hilfestellungen.