Neue Förderrichtlinie für die NRW-Gewässer

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Seit dem 1.Mai 2017 gelten neue Bestimmungen für die Förderung von WRRL-Maßnahmen und Vorhaben des Hochwasserrisikomanagements. Die Änderungen bieten zugleich neue Perspektiven für das ehrenamtliche Engagement an Gewässeern.

Mit der Förderrichtlinie "Hochwasserrisikomanagement und Wasserrahmenrichtlinie" sind nun die Zuwendungskriterien für Maßnahmen der WRRL-Umsetzung und des Hochwasserrisikomanagements einheitlicher gestaltet. Zugleich wird die Unterstützung des Engagements für die Gewässer erleichtert. Beispielsweise werden bei Projekten des ehrenamtlichen Naturschutzes die anrechenbaren (Eigen-) Leistungen (Arbeitsstunden) besser honoriert. Wie bisher können Vereine bis zu 80% der Aufwendungen durch das Land finanziert bekommen, sofern die Vorhaben mindestens 2500 EUR kosten. Zudem erhalten nun Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit und der Umweltbildung eine Förderung, ohne dass diese Arbeiten an der gleichzeitigen Ausführung eines Renaturierungsprojektes gebunden sind. Zusätzlich ist die ökologische Gewässerunterhaltung zuwendungsfähig, genauso wie Untersuchungen zum Zustand von Bächen oder zur  Ermittlung lokaler Belastungsursachen.

Die neue Förderrichtlinie ist auf folgender Webseite abrufbar.