Einsatz für Trinkwasser- und Naturschutz

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Im Einzugsbereich eines Wasser- und Naturschutzgebietes in Viersen-Dülken sollen Energie-Anlagen errichtet werden, in denen bis zu 2,8 m³ wassergefährdende Stoffe zum Einsatz kommen. Aktive des LNU Viersen nahmen dieses Vorhaben zum Anlass und hielten am 2.Mai 2017 eine Themensitzung vor Ort ab,die die wasserwirtschaftlichen Herausforderungen und mögliche gewässerverträgliche Alternativen entsprechender Projekte behandelte. Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder luden hierzu auch das Wassernetz NRW ein. Zu Beginn erkundigten sich die Gewässerschützer*innen über das Projektgebiet (vgl. Foto) und zu den Geländeverhältnissen, die bei Unfällen relevant sein dürften. Alle Teilnehmenden erachten es als wichtig, dass das Verschlechterungsverbot der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) eingehalten wird. Aus ihrer Sicht müssen statt neuer baulicher Eingriffe und der Schaffung zusätzlicher Risiken vielmehr die erforderlichen Maßnahmen des Gewässerschutzes erfolgen, damit die Umweltziele für die betreffenden Schutzgebiete und Gewässer erfüllt werden. Das örtliche Grundwasser ist bereits durch übermäßige Nitratverunreinigungen vorgeschädigt, die nahe gelegene Nette infolge struktureller Eingriffe. Die Aktiven bleiben für das Recht der Gewässer weiter engagiert.