Ratgeber: Was kostet ein Verstoß?

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Die Autor*innen einer informativen Internetplattform haben recherchiert, welche Bußgeldhöhe die verschiedenen Bundesländer bei Verstößen gegen Bestimmungen des Wasserhaushaltsgesetzes festgelegt haben. Insgesamt fällt auf, dass für Verursacher von Gewässerverunreinigungen und Eingriffen kaum Kosten anfallen.

Die Bußgeldhöhe beträgt zwischen 5 EUR für das Einbringen von Plastiktüten in ein Gewässer und 100.000 EUR für die Entsorgung von Abfällen an gleicher Stelle.

Bei der Verunreinigung von Gewässern stehen je nach Land verschiedene Sanktionen an. Wer beispielsweise in Niedersachsen Gülle einleitet, muss ggf. nur 25 EUR zahlen, in NRW mindestens 250 EUR.  Auch bei der Ahndung von unerlaubten Einträgen an Pestiziden gehen die Bundesländer mehr oder weniger konsequent vor. Die Spanne beträgt 50.000 EUR und mehr.

Weitere Informationen sind über bussgeldkatalog.net erhältlich.