Werbung für öffentliche Gewässerschauen

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In ihrer Stellungnahme zum Flussgebietsmanagement bis 2021 haben die Gewässeraktiven des Wassernetzes NRW hervorgehoben, dass die Öffentlichkeit besser beteiligt werden müsse, wenn Kommunen und Wasserverbände in Nordrhein-Westfalen die Wasserrahmenrichtlinie vor Ort umsetzen. Dazu gehöre auch, die ehrenamtlichen Naturschützer*innen und weitere interessierte Bürger*innen zu den Gewässerschauen einzuladen. Bei diesen Begehungen erhalten die Teilnehmenden nicht nur ein besseres Bild von ihrem Bach, sondern die Veranstaltungen dienen zugleich als Grundlage für die Erarbeitung von Gewässerschutz-Maßnahmen und für die  Erfolgskontrolle. Die Stadt Aachen hat zumindest den ersten Schritt vollbracht und in einer Pressemitteilung öffentlichkeitswirksam auf die  Gewässerschauen hingewiesen. Wichtig wäre es noch gewesen, zu diesen Terminen dann auch alle Interessierten "mitzunehmen".  Denn teilnehmen konnten wie auch in den meisten anderen Orten in NRW nur "Personen, die die Gewässer unterhalten oder berechtigt sind, sie zu nutzen. Auch Eigentümer und Anlieger von Gewässern sowie Vertreter der Fischereibehörden können mitkommen." Das Wassernetz wünscht sich für die kommenden offiziellen Veranstaltungen eine bessere Willkommenskultur.